Traveller Tales
Und dann war da noch die Traveller-Familie mit Wohnungsproblemen - eine achtköpfige Familie (behinderte Grossmutter, Mutter und sechs Kinder) wurde aus ihrer bisherigen Mietwohnung geworfen. Als man sich so ohne Unterkunft fand, wandte man sich an den Staat, logisch. Und der wies der Familie Notplätze in einem Hostel zu.
Was für die Traveller nicht tragbar war - immerhin seien da ja auch Drogensüchtige und Obdachlose (die Ironie letzteren Einwurfs lass ich einmal unkommentiert).
Also machte die Familie das, was jeder von uns tun würde: Man suchte sich eine eigene Unterkunft. Was in diesem Fall ein Viersternehotel im Westen Dublins war.
Nun kommt's - als für Obdachlose zuständige Behörde hat sich der HSE post factum bereiterklärt, die Rechnung dafür zu bezahlen. Nun also sitzen acht Traveller im Viersternehotel und wir alle blechen dafür. Rund € 2.000 pro Woche.
Sagt 'mal, liebe Leute im HSE, habt Ihr noch alle Tassen in der Teeküche?
Fakt ist, dass man für ein Viertel des Hotelpreises ein recht luxuriöses Eigenheim mieten kann. Was wohl sinnvoller wäre, da kann man immerhin selber kochen und die behinderte Grossmutter kann 'mal in den Garten. Und selbst wenn man erstmal prüfen will, dann gibt es reichlich billigere Hotels.
Aber nein - der in meinen Augen jetzt total durchgeknallte HSE akzeptiert die vollkommen überkandidelte Buchung, die die Traveller ohne Absprache selbst gemacht gaben und zahlt brav. Wahrscheinlich aus Angst davor, dass Traveller und Unterstützungsvereine "Diskriminierung" schreien, wenn man die Familie kurzerhand aus dem Luxus reisst.
Nix gegen pavee, aber solch einen Zirkus kann man weder dulden noch mitmachen.






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